The structure of a letter can be described to a large extent by general elements from the modules core and textstructure. Some points, however, remain open, or rather some positions which would ideally be represented by dedicated tags have to be marked by combinations of more generic elements and attributes. The following chapter lists the TEI elements (both for the main text and header) which are specific to the genre letter. General inline and header elements are subject of a separate documentation.
Table
shows the XML elements of the module core which are included in the baseline encoding.
Table
shows the XML elements of the module textstructure which are included in the baseline encoding.
Table
shows the element <idno> of the module header which is included in the baseline encoding.
| Element | Function | Status | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| <idno> | standard or non-standard number used to identify a bibliographic item (z.B. ISBN, ISSN) | optional |
Table
shows the XML elements of the module msdescription which are included in the baseline encoding.
Table
shows the XML elements of the
module namesdates which are included in the baseline encoding.
Table
shows the attributes required by the elements listed above.
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xml:id="WeGA_Weber_1817-09-15_02">
<!--Achtung: Die Datei entspricht in der Auszeichnung noch der 2. revidierten Fassung
der für Mainz vorgelegten Richtlinien nach TEI-P5 -->
<!--Achtung: Die Datei hat noch so gut wie keine den Briefinhalt erläuternden notes!!;
ausgezeichnet wurden vornehmlich der graphische Befund sowie Personennamen, Ortsangaben usw.-->
<teiHeader>
<fileDesc>
<titleStmt>
<title type="series">WeGA, Briefe, Digitale Edition</title>
<title type="item">1817-09-15/2. Carl Maria von Weber an Caroline Brandt in Prag<lb/>Dresden, Montag, 15. September 1817 Abends (Nr. 91)</title>
<author>Weber, Carl Maria von</author>
<editor>Veit, Joachim</editor>
<funder>
<name>Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe</name>
<address>
<street>Gartenstrasse 20</street>
<postCode>32756</postCode>
<placeName>
<settlement>Detmold</settlement>
<country>Germany</country>
</placeName>
</address>
</funder>
</titleStmt>
<editionStmt>
<edition>WeGA digital</edition>
<respStmt>
<resp>Übertragung</resp>
<name>Eveline Bartlitz</name>
<name>Joachim Veit</name>
</respStmt>
</editionStmt>
<extent>less than 100 KB</extent>
<publicationStmt>
<publisher>WeGA elektronisch</publisher>
<idno type="WeGA">Letters_WeberCMv_1817-09-15_02_Brandt</idno>
<!-- Mainz: für die gesamte Edition könnte eine ISBN-ID angefordert werden,
so dass der Bezug eindeutig wird -->
</publicationStmt>
<seriesStmt>
<title>Machine-Readable Transcriptions of Texts from the Carl Maria von Weber Complete Edition (WeGA)</title>
</seriesStmt>
<notesStmt>
<note type="summary"/>
<note type="context">Vorausgegangen: Brief Nr. 90: 1817-09-15_01; Fortsetzung mit Nr. 92: 1817-09-19</note>
</notesStmt>
<sourceDesc>
<!-- Achtung hier ist bereits gegenüber der ursprünglichen Vorlage geändert: Die ursprünglich einmal zusammengehörige Quelle wird als Einheit betrachtet und die einzeln überlieferten Teile sind jeweils als Manuskript gezählt, nicht wie vorher die Quelle! -->
<!-- Der andere erläuterte Fall: Ein Brief , der sich aus Autograph-, Entwurfs- und Veröffentlichungsfragmenten zusammensetzt, wäre dagegen mit gezählten sourceDesc anzugeben -->
<msDesc>
<msIdentifier>
<country>D</country>
<settlement>Berlin</settlement>
<repository>Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz,
Musikabteilung</repository>
<idno>Weberiana Cl. II A a 2, Nr. 23</idno>
</msIdentifier>
<head>
<persName type="sender">Weber, Carl Maria von</persName>
<placeName type="sender">Dresden</placeName>
<date type="letter" when="1817-09-15">15. September 1817, abends</date>
<note>
<bibl><!--Mainz: hierhin eventuell ED versetzen --></bibl>
</note>
<persName type="addressee">Weber, Caroline</persName>
<placeName type="addressee">Prag</placeName>
<note type="incipit">Was kann mir wohl heiliger sein</note>
</head>
<physDesc>
<p>1 Bl. (2 b. S. einschl. Adr.)</p>
<p/>
</physDesc>
<history>
<provenance>
<p>gelangte 1956 mit dem Familiennachlaß als Dauerleihgabe in die Bibliothek, 1986 in Schenkung umgewandelt</p>
</provenance>
</history>
<additional>
<listBibl>
<!-- Mainz: ED-Angaben besser in einen anderen notes-Bereich ??-->
<bibl n="firstPrint">Anonym: "Unveröffentlichte Briefe Carl Maria von Webers", in: <hi rend="italics">Blätter der Staatsoper</hi>, Jg. 3, Heft 1 (Oktober 1922), S. 7 (nur Teil vom 15.9. abends)</bibl>
<bibl n="reprints"/>
</listBibl>
</additional>
</msDesc>
</sourceDesc>
</fileDesc>
<encodingDesc>
<projectDesc>
<p>Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe, Sämtliche Briefe</p>
</projectDesc>
<editorialDecl>
<p>Übertragung folgt den ER der WeGA; später hier Verweis auf im Netz publizierte Richtlinien</p>
</editorialDecl>
</encodingDesc>
<profileDesc>
<!-- Inhalt von profile noch einmal prüfen! -->
<textClass>
<keywords scheme="xy">
<list>
<item>letter</item>
<item>simple</item>
<item>
<date when="1817-09-15">15. September 1817, abends</date>
</item>
<item n="attributes">e.Br.m.U.</item>
<item n="WeGA.archive">A - V Ü</item>
</list>
</keywords>
</textClass>
<langUsage>
<language ident="de-DE">German</language>
</langUsage>
</profileDesc>
<revisionDesc>
<change when="2007-10-28" who="Jv">erstmals eingerichtet</change>
</revisionDesc>
</teiHeader>
<text type="letter">
<front/>
<body>
<div type="address">
<!-- Mainz: Die Adresse wird als Bestandteil des Briefes aufgefaßt und als eigenes div an den Beginn
des Briefes versetzt, vor den eigentlichen opener ;-->
<p>
<address>
<addrLine>An <hi rend="latintype">Mademoiselle</hi></addrLine>
<addrLine>
<hi rend="underline" n="1">
<hi rend="latintype">
<persName key="fffi-person_213"><reg>Brandt, Caroline</reg>Carolina Brandt</persName>
</hi>.
</hi></addrLine>
<addrLine>Dermalen Mitglied des </addrLine>
<addrLine>Ständischen Theaters</addrLine>
<addrLine>zu</addrLine>
<addrLine>
<hi rend="underline" n="1">
<hi rend="latintype">Prag</hi>.</hi></addrLine>
<addrLine>Kohlmarkt 514.</addrLine>
<addrLine>2<hi rend="sup">t</hi> Stok.</addrLine>
</address>
</p>
</div>
<div type="writingDate" n="1">
<docDate>1817-01-01</docDate>
<opener>
<dateline><num rend="inline right"><hi rend="latintype">No:</hi> 91</num>
<!--neu: Webers Numerierung der Briefe--> d: 15<hi rend="sup">t</hi> 7 <hi
rend="sup">br</hi> 1817. </dateline>
<dateline>Abends.</dateline>
<salute>Meine vielgeliebte Braut und baldiges treues Weib!</salute>
</opener>
<p n="1">Was kann mir wohl heiliger sein, als die schöne Pflicht dir im Augenblikke des Empfangs einer frohen Nachricht, sie auch sogleich mitzutheilen. ich komme eben nach Hause und finde das <hi rend="latintype">Decret</hi> unseres Gnädigsten <rs type="person" key="fffi-person_537"><reg>Friedrich August I., König von Sachsen</reg>Königs</rs>, das meine <hi rend="underline" n="1">Lebenslängliche</hi> Anstellung ausspricht und somit unsre Zukunft sichert. der gute Graf <hi rend="latintype"><persName key="fffi-person_2020"><reg>Vitzthum von Eckstädt, Heinrich Carl Wilhelm Graf</reg>Vizthum</persName></hi> hatte es <hi rend="underline" n="1">selbst</hi> gebracht, und mich leider nicht zu Hause gefunden. ich trete in gleiche Verhältniße mit allen je bestandenen KapellMster: behalte speziell die Direktion der deutschen Oper, bin von dem einmonatlichen Gehalts Abzug zur Prämien Maße befreit, und bekome zur Bestreitung der Abzüge an das Armenhaus und anderer Sporteln, eine Gratifikation von 200 rh: ? <space extent="5letters"/>Obwohl ich an allem diesen kaum Zweifeln konnte, so hat doch die Gewißheit meine Seele mit Freude erfüllt, und ich möchte in inniger Glut zu dir fliegen können um an deinem theilnehmenden Herzen doppelt diese schöne Gewißheit zu genießen. du kannst es kaum wißen wie ganz anders sich das Gefühl eines Mannes wendet der für die Existenz und das Wohl eines geliebten Wesens zu sorgen hat, und welche bange Ängstlichkeit zuweilen ihm die Sorgfalt einflößt, wo er früher mit kekem lachenden Muthe allein mit Lust dem Schiksal die freye Stirn bot, desto süßer, fester und rührender aber ist <hi rend="underline" n="1">die</hi> Freude die ihm eine Nachricht der Art giebt, die unmittelbar das Leben seiner Liebe betrifft. <space extent="5letters"/>Mit voller Lust sehe ich nun erst das hanthieren der Leute um mich her, denn es wird stehen bleiben, was ich jezt hinsezze ? o du mein liebes Leben, könnt ich dich doch einen Augenblik an meine Brust drükken, welche herrliche lange nicht <hi rend="underline" n="1">so</hi> gefühlte Freude durchströmt mich. ich muß noch ein bißel ins Freye und ein paar theilnehmende Freunde aufsuchen. </p>
<closer>
<salute rend="inline">Gott segne dich + + + bald! bald! trennt uns kein Raum mehr. </salute>
<signed>dein <hi rend="latintype">Carl</hi>.</signed>
</closer>
</div>
<div type="writingDate">
<opener>
<dateline rend="left">d: 16<hi rend="sup">t</hi> früh.</dateline>
</opener>
<p n="1">In aller Eile komm ich noch, dir einen guten Morgen zu sagen, wie hast du geschlafen? ich sehr gut. aber vor 6 Uhr war ich schon wieder auf, und räumte wieder 2 Zimmer aus wo der Boden gelegt wird. drum kann ich kaum den Brief schließen, troz seiner Kürze hoffe ich aber daß er dir Freude machen soll. <hi rend="latintype">ade</hi> ich gehe in die Probe. </p>
<closer>
<salute rend="left">Grüße Alle bestens</salute>
<salute rend="inline">Ewig dein dich über alles liebender treuer </salute>
<signed rend="inline"><hi rend="latintype">Carl</hi>.</signed>
<salute>Millionen Bußen.</salute>
</closer>
</div>
</body>
<back>
<!--sollte für Briefanhänge, Beilagen usw. reserviert sein, hier noch nicht verwendet -->
<!-- In vielen Fällen auch für die notes, die mit Anker im Text vermerkt sind, genutzt - ev. in eigenem div?? -->
</back>
</text>
</TEI>
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?oxygen RNGSchema="TextGrid_baseline.rnc" type="xml"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
<teiHeader>
<fileDesc>
<titleStmt>
<title/>
</titleStmt>
<publicationStmt>
<p/>
</publicationStmt>
<sourceDesc>
<biblStruct type="letter">
<monogr>
<imprint><date/></imprint>
</monogr>
</biblStruct>
<msDesc>
<msIdentifier>
<country>D</country>
<settlement>Berlin</settlement>
<repository>Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz,
Musikabteilung</repository>
<idno>Weberiana Cl. II A a 2, Nr. 23</idno>
</msIdentifier>
<p>
<rs type="person" n="sender">Weber, Carl Maria von</rs>
<rs type="geographic-entity" n="sender">Dresden</rs><!-- Schreibort; gewöhnlich im Brief angegeben. Ort der Ausstellung (Poststempel) kann abweichen. -->
<date when="1817-09-15">15. September 1817, abends</date>
<!-- -Datum des ersten Schreibtags (Zitierform) -->
<date from="1817-09-15" to="1817-09-16"/>
<!-- Für die Recherche -->
<rs type="person" n="addressee"> Weber, Caroline</rs>
<rs type="geographic-entity" n="addressee">Prag</rs>
<note type="incipit">Was kann mir wohl heiliger sein</note>
<note type="context">Vorausgegangen: <ref n="previous" target="#no90">Brief Nr. 90: 1817-09-15_01;</ref> Fortsetzung mit <ref n="following" target="#no90">Nr. 92: 1817-09-19</ref></note>
</p>
</msDesc>
</sourceDesc>
</fileDesc>
</teiHeader>
<text>
<body xml:id="no91">
<div>
<!-- Markiert den Schreibtag. Von einer Datierung mittels <docdate> wurde Abstand genommen, da dieses für die Gesamtheit eines Dokuments gilt. Die Datierung erfolgt statt dessen innerhalb des jeweiligen <opener> über <date when=""/> -->
<opener>
<!-- Die Adresse wird in jedem Fall als Briefbestandteil aufgefasst und den <opener> integriert; falls sie dem Umschlag entnommen ist, wird das für die Darstellung durch ein Attribut gekennzeichnet -->
<address n="envelope">
<addrLine>An Mademoiselle</addrLine>
<addrLine>Brandt, CarolineCarolina Brandt</addrLine>
<addrLine>Dermalen Mitglied des </addrLine>
<addrLine>Ständischen Theaters</addrLine>
<addrLine>zu</addrLine>
<addrLine>Prag.</addrLine>
<addrLine>Kohlmarkt 514.</addrLine>
<addrLine>2t Stok.</addrLine>
</address>
<dateline>No: 91</dateline>
<!-- steht in normalisierter Form in der xml:id des bodys -->
<dateline><date when="1817-09-15"/>d: 15t</dateline>
<dateline>7 br 1817.</dateline>
<dateline>Abends. </dateline>
<salute>Meine vielgeliebte Braut und baldiges treues Weib!</salute>
</opener>
<div type="letterMain">
<!-- Eine spezifische Bezeichnung für den Hauptteil eines Briefes gibt es in P5 leider nicht. -->
<p>Was kann mir wohl heiliger sein, als die schöne Pflicht dir im Augenblikke des Empfangs einer frohen Nachricht, sie auch sogleich mitzutheilen. ich komme eben nach Hause und finde das Decret unseres Gnädigsten Friedrich August I., König von SachsenKönigs, das meine Lebenslängliche Anstellung ausspricht und somit unsre Zukunft sichert. der gute Graf Vitzthum von Eckstädt, Heinrich Carl Wilhelm GrafVizthum hatte es selbst gebracht, und mich leider nicht zu Hause gefunden. ich trete in gleiche Verhältniße mit allen je bestandenen KapellMster: behalte speziell die Direktion der deutschen Oper, bin von dem einmonatlichen Gehalts Abzug zur Prämien Maße befreit, und bekome zur Bestreitung der Abzüge an das Armenhaus und anderer Sporteln, eine Gratifikation von 200 rh: ? Obwohl ich an allem diesen kaum Zweifeln konnte, so hat doch die Gewißheit meine Seele mit Freude erfüllt, und ich möchte in inniger Glut zu dir fliegen können um an deinem theilnehmenden Herzen doppelt diese schöne Gewißheit zu genießen. du kannst es kaum wißen wie ganz anders sich das Gefühl eines Mannes wendet der für die Existenz und das Wohl eines geliebten Wesens zu sorgen hat, und welche bange Ängstlichkeit zuweilen ihm die Sorgfalt einflößt, wo er früher mit kekem lachenden Muthe allein mit Lust dem Schiksal die freye Stirn bot, desto süßer, fester und rührender aber ist die Freude die ihm eine Nachricht der Art giebt, die unmittelbar das Leben seiner Liebe betrifft. Mit voller Lust sehe ich nun erst das hanthieren der Leute um mich her, denn es wird stehen bleiben, was ich jezt hinsezze ? o du mein liebes Leben, könnt ich dich doch einen Augenblik an meine Brust drükken, welche herrliche lange nicht so gefühlte Freude durchströmt mich. ich muß noch ein bißel ins Freye und ein paar theilnehmende Freunde aufsuchen. </p>
</div>
<closer>
<salute>Gott segne dich + + + bald! bald! trennt uns kein Raum mehr. </salute>
<signed>dein Carl.</signed>
</closer>
</div>
<div>
<opener>
<dateline><date when="1817-09-16"/>d: 16t früh.</dateline>
</opener>
<div type="letterMain">
<p>In aller Eile komm ich noch, dir einen guten Morgen zu sagen, wie hast du geschlafen? ich sehr gut. aber vor 6 Uhr war ich schon wieder auf, und räumte wieder 2 Zimmer aus wo der Boden gelegt wird. drum kann ich kaum den Brief schließen, troz seiner Kürze hoffe ich aber daß er dir Freude machen soll. ade ich gehe in die Probe.</p>
</div>
<closer>
<salute>Grüße Alle bestens</salute>
<salute>Ewig dein dich über alles liebender treuer </salute>
<signed>Carl.</signed>
<salute> Millionen Bußen.</salute>
</closer>
</div>
</body>
</text>
</TEI>
TextGrid